Im Krebsbachtal bei Kaichen

von Anneliese Theumer

Die Wetterprognose für Sonntag, den 25. Juli 2021 versprach wahrlich kein Wanderwetter Gewitter und Regen waren vorausgesagt.

Dies hielt jedoch 27 wanderfreudige Mitglieder des VHC Büdingen nicht davon ab, nach langer Corona bedingter Ausfallzeit endlich wieder die Wanderschuhe zu schnüren und sich auf den Weg zum Treffpunkt am „Freigericht von Kaichen“ zu machen. An dieser geschichtsträchtigen Stätte von 1293 der „Grafschaft“ Kaichen begann zugleich unsere Wanderung.Die Grafschaft hatte einen reichsunmittelbaren Status. Das Gericht in Kaichen gehörte früher keinem Herrschaftsbereich an, deshalb wurde es Freigericht genannt.

Zeugnis ist heute noch der erhaltene „Steinere Tisch“ – ein Kulturdenkmal. Hier wurde von dem Grefen und dem Obergrefen die Gerichtsbarkeit im Namen des Königs oder des Kaisers ausgeübt. Das „Freie Gericht“ war ein Blutgericht, das sich mit Verbrechen befasste, die nur durch den Tod des Angeklagten gesühnt werden konnten. Die Urteile wurden im nahen Galgengrund oder auf dem Richtbock vollstreckt. Die ehemaligen Hinrichtungsstätten existieren noch als Gemarkungsbezeichnungen. Darüber hinaus war es ein Berufungsgericht. Das Gericht tagte meist zu Pfingsten unter freiem Himmel. Zu dessen Einzugsbereich gehörten 23 Burgen und Ortschaften, z. B. neben Kaichen, auch Heldenbergen, Büdesheim, Rendel, Groß- und Kleinkarben, Okarben, Kloppenheim, Ilbenstadt, Altenstadt, Oberau, Rommelhausen, Höchst, Assenheim, Dorfelden, Naumburg.

In der frühen Neuzeit, als sich die politische Eigenständigkeit immer mehr von der Gerichts- auf die Regierungsgewalt verschob, verlor das Freigericht an Bedeutung, und das Gebiet kam mehr und mehr unter die Herrschaft der Burggrafschaft Friedberg. 1806 gelangte das Gebiet des Freigerichts Kaichen weitestgehend an das Großherzogtum Hessen.

Die Gerichtsstätte ist von einer Baumgruppe umgeben. Die alte Gerichtslinde ist leider vor einigen Jahren umgestürzt. Der mächtigste Baum an dieser Stätte ist nun eine Marone, 250 Jahre alt und ca. 16 Meter hoch. Ihr Umfang misst mehr als 6 Meter. Sie ist ein Naturdenkmal. Außer dem steinernen Gerichtstisch ist eine hufeisenförmige Steinbank und eine Plinthe mit Säulenbasis erhalten. Nach den geschichtlichen Informationen begannen wir unsere Wanderung ins idyllische Krebsbachtal.

Wir verließen die Gerichtsstätte „Freigericht“ und überquerten die Bundesstraße 45, um gegenüberliegend in den asphaltierten Weg einzubiegen. Nach einer Links- und Rechtskurve passierten wir den Durchlass der Eisenbahnbrücke der Bahnstrecke Hanau-Friedberg.

Vor uns wurde der Blick in das Naturschutzgebiet Krebsbachtal frei. Das 2,5 km lange und 34 ha große Krebsbachtal umfasst Nass- und Feuchtwiesen, Magerwiesen, Streuobstwiesen, Hecken und Tümpel. Auch gehört ein Teil des Mischwaldbestandes des Hainwaldes zum Naturschutzgebiet. Das Tal bietet Lebensraum für seltene und unter Naturschutz stehende Tier- und Pflanzenarten. So konnten wir z. B. die roten perlartigen Früchte des Aronstabes bewundern.

Das Krebsbachtal bei Kaichen liegt zwischen den Ortschaften Erbstadt, Heldenbergen und Kaichen.Unser Weg führte uns nach wenigen Metern zur Hainmühle, die wie in einem Märchen verwunschen vom Hainwald und dem Krebsbach umgeben ist.

Die Hainmühle von 1638 als „Naumburgische Mühle“ war bis 1920 eine Getreidemühle, und seitdem wird sie als Wohnhaus genutzt.

Die Hainmühle dient als Schauplatz der Fabel „Von einem Müller und Esel“ von Erasmus Alberus.

An der Stelle der Hainmühle überquerten wir den Krebsbach. Der 7,8 km lange Krebsbach entspringt in der Wetterau nördlich vom Wartberg unweit des Klosters Engelthal und mündet östlich von Heldenbergen in die Nidder. Der Krebsbach ist mehr ein Bächlein als ein Bach. Er tümpelt vor sich hin, stellenweise ist er fast trocken gefallen. Er ist aber von geschichtlicher Bedeutung. Er bildete schon immer eine alte Landesgrenze. In der Neuzeit stellt er die Grenze zwischen dem Wetteraukreis und dem Main-Kinzig-Kreis dar.

Entlang dieser alten Landesgrenze – dem Krebsbach – setzten wir unsere Wanderung fort.

Der erholsame Waldboden und die Schatten spendenden Bäumen des Hainwaldes ließen allen Sinnen freien Lauf und luden förmlich zum Träumen ein.

Am Rande des Krebsbaches konnte man vereinzelt alte Grenzsteine entdecken. Sie sind teilweise älter als 400 Jahre. Nach der Übernahme des Kurfürstentums Hessen durch das Königreich Preußen 1866 und dem Großherzogtum Hessen wurden die Steine neu behauen mit „KP“ und „GH“ und neu nummeriert. Die Buchstaben „KP“ bedeuten Königreich Preußen und verweisen auf das Gebiet zum Wald hin, „GH“ Großherzogtum Hessen ist die gegenüberliegende Seite.

Zur Erinnerung an die alten Grenzsteine überreichte die Wanderführerin Anneliese Theumer an die Wanderer sogenannte Glückssteine.

Am Ende des Krebsbaches unweit vor Erbstadt wollten wir am Teich des Angelsportvereins Erbstadt unsere Mittagsrast einlegen. Dies wurde uns leider von dort anwesenden Vereinsmitgliedern heftigst verwehrt, obwohl in mehreren Broschüren ausdrücklich auf die Möglichkeit hingewiesen wird. So mussten wir unsere Pause verschieben und gingen weiter zum Ortsausgang Erbstadt. Dort ließen wir es uns nicht nehmen, unserem Vereins- und Vorstandsmitglied Rudolf Gödecke eine Videobotschaft zu seinem Geburtstag zu überbringen. In Erbstadt folgten wir sodann dem Hinweisschild „Schloss Naumburg“. Eine zunächst ansteigende und dann eben verlaufende asphaltierte alleenartige Straße führte uns schließlich hinauf zum Schloss. Das Schloss ist aus einem ehemaligen Benediktinerkloster hervorgegangen. Im 16. Jahrhundert folgte allerdings der Niedergang des Ordenslebens. Die Gebäude des Klosters wurden 1561 von der Grafschaft Hanau-Münzenberg gekauft und 1642 gelangten sie schließlich als Pfand an die Landgrafschaft Hessen-Kassel. Prinz Georg von Hessen-Kassel ließ die ehemalige Klosteranlage abreisen und errichtete in den Jahren 1750-1754 ein Jagdschloss.

Aus dieser Zeit stammt das noch vorhandene reich verzierte Eingangsportal.

1866 fiel die Naumburg nach dem Untergang des kurhessischen Staates an Preußen. Später hat die Gemeinde Erbstadt das Anwesen erworben. Danach wechselten die Eigentümer mehrmals. Heute ist das Schloss in seinem Bestand sehr gefährdet.

Es ist leider nicht zu besichtigen. Hier haben wir endlich unsere Mittagsrast geplant und gefunden, obgleich die Sitzmöglichkeit nicht so bequem war. Gestärkt setzten wir unsere Rundwanderung fort.

Vorerst mussten wir etwa 200 Meter zurückgehen, um dann links in einen schmalen Waldpfad einzubiegen, der zur Hainmühle hinunterführte. Man musste die Augen offen halten, um beim „Abstieg“ auf dem urwüchsigen und doch idyllischen Pfad linkerhand einen alten Steinbruch zu erspähen. Hier war nochmal  „Kraxeln“ angesagt, wollte man die 300 Millionen Jahre alten Gesteinsformen in den Farben grau, gelb und rot in Augenschein nehmen. Nachdem alle die „Kraxelei“ heil überstanden hatten, dauerte es nicht lange, und wir hatten die Hainmühle wieder erreicht. Vorbei an der Hainmühle hielten wir uns hinter der Eisenbahnbrücke rechts und gingen hinter dem Teich des Angelsportvereins Kaichen, der übrigens sehr gepflegt ist und für jedermann zugänglich zum Verweilen einlädt, links Richtung Kaichen. Wir ließen den Sportplatz rechts liegen und kamen nunmehr zur Lögesmühle, die seit dem 16. Jahrhundert dem Ort Kaichen als eigene Getreidemühle diente.

Entlang der Straße „An der Lögesmühle“ und „Naumburger Straße“ überquerten wir die Bundesstraße 45 und gelangten so in das historische Kaichen im Dorfzentrum.

Dieser Ortskern ist als zu erhaltende Gesamtanlage mit mehreren Einzelkulturdenkmälern versehen. Die Wanderführerin gab einen kurzen Überblick über die denkmalgeschützten Gebäude. Erwähnenswert ist die historische Raststation an der „Weed“in der Brunnenstraße, die als Vieh- und Pferdetränke und als Wagenschwemme für die Leiterwagendurchfahrt genutzt wurde. Heute erinnern noch die Brunnensäule und die vier Tröge an die Bedeutung der Weed. Ebenfalls an der Weed gelegen befindet sich das älteste Gebäude Brunnenstraße 1, bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts eine herrschaftliche Relais- oder Pferdewechselstation. Weiterhin gehören zu dem Gesamtensemble das Gasthaus „Zum Adler“ als „Burg-Friedbergischer Gutshof mit Herbergsbetrieb“ (heute leider ungenutzt), das „Alte Amtshaus“ der Burg Friedberg, die ev. Kirche von Kaichen und weitere sehenswerte Objekte.

Nun noch über die „Steinerne Pforte“, die wahrscheinlich als Ortsverteidigung diente, und Dresdener Straße, und schon gelangten wir in Kürze wieder an unseren Ausgangspunkt „Steinerer Tisch“ am Freigericht in Kaichen.

Und der Wettergott hatte es mit uns gut gemeint. Der Schirm konnte im Rucksack bleiben.

Bilder Anneliese Theumer, Marta Mrose und Edeltraud Gwilliam

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Erste Wanderung nach dem Lockdown

Die Mitglieder des VHC Büdingen freuten sich die erste gemeinsame Wanderung.

Am 27. Juni haben wir für unsere Mitglieder nach dem langen Lockdown seit Oktober 2020 eine erste gemeinsame Wanderung durchgeführt.

In vier Gruppen wanderten annähernd 40 Mitglieder auf dem Drei Täler Weg und dem Waldlehrpfad. Start war der Sportplatz Bindsachsen. Eberhard Gömmer führte eine Gruppe von 7 Wanderern auf dem Waldlehrpfad. Hier profitierten alle von seinem breiten Wissen als ehemaliger Förster und langjährigem Mitglied des Umweltbeirats des Wetteraukreises.

Werner und Marta Mrose, Herbert Schenk und Peter Dubowy führten in drei Gruppen mit je 10 Personen die Wanderung auf dem 13 Kilometer langen drei Täler Weg. Dieser führte uns durch Wald, Wiesen und über die Kuppen in die Drei Täler: Wolfsbach- , Bleiche-, bzw. Bleichebach- und Brunnenbachtal.

Das Wetter hatte es gut mit uns gemeint. Strahlender Sonnenschein und schöne Fernsichten neben vielen Gesprächen und Lachen begleiteten die erste gemeinsame Wanderung 2021.

Im Sommer werden wir weitere Wanderungen für unsere Mitglieder durchführen. Aufgrund der unbestimmten Coronalage ist die Anmeldung notwendig. Im August werden wir entscheiden, ab wann wir wieder Gäste zu unseren Wanderungen einladen können.

Wandergruppe von Marta und Werner Mrose

Drei -Täler-Wanderweg

VHC Büdingen

von : Marta Mrose

Der Drei- Täler- Wanderweg setzt sich aus den beiden Rundwegen Usenborn- Gelnhaar und Gelnhaar – Bindsachsen zusammen. Die Tour ist 13 km lang. Ergänzen kann man die Wanderung durch den Waldlehrpfad mit einer Länge von 4 km.

Das war vom VHC Büdingen die erste Wanderung nach der Corona Pause. Da noch die damals gültigen Coronaregeln galten, war eine Anmeldung erforderlich. Es war schon bei den Telefonaten zur Anmeldung, eine Vorfreude zu spüren. Endlich wieder gemeinsam wandern, das haben doch die meisten Mitglieder sehr vermisst.

So starteten wir die Wanderung am 27. Juni  in Bindsachsen. Peter Dubowy, Herbert Schenk und Werner Mrose führten je eine Gruppe von 10 Wanderern. Den Waldlehrpfad ging Eberhard Gömmer mit unseren Mitgliedern, die nur 4 km  gehen wollten.

Die Wanderwege sind mit dem Logo des Schwarzstorchs gekennzeichnet und deshalb sehr einfach, ohne besondere Kenntnisse zu erwandern. Zahlreiche Informationstafeln geben Auskunft über die Region, Natur und Geschichte. Es machte uns eine besondere Freude die QR- Codes an den Informationstafeln mittels Smartphone abzuhören. Wir hatten viel Spaß unter anderem mit Gedichten von Wilhelm Busch. Es hätte den Rahmen einer Gruppenwanderung gesprengt alle Sprachdateien abzuhören, aber für private Wanderungen kann man es nur empfehlen.

Die Wanderung fand bei allen Teilnehmern großen Anklang. Vor unserer Haustür so einen wunderbaren Wanderweg zu haben, ist eine Bereicherung unserer Region. Den Initiatoren und Gestaltern des Leader Projektes und dem Nabu Gelnhaar, Bindsachsen und Ortenberg möchten wir hiermit danken.

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Wanderwegeplan Büdingen

Kreisanzeiger vom 12.6.2021

Wanderwegeplan für Büdingen:
Spaziergänge sind nicht nur in Corona-Zeiten entspannend. Büdingen bietet mit seinen Wäldern, Streuobstwiesen und Feldern eine ideale Erholungslandschaft. Daher entwerfen die Stadtverwaltung Büdingen, die Büdinger Tourismus und Marketing GmbH und ein Frankfurter Planungsbüro gemeinsam einen Wanderwegeplan. Laut Bürgermeister Erich Spamer werden darin die Wege des VHC, die beiden neuen Wanderwege rund um den Herrnhaag, der Märchenpfad in Düdelsheim, der Kulturhistorische Rundweg in Dudenrod und der Wildpark in Büdingen dargestellt. Zudem entstünden neue Routen mit besonderen Aussichtspunkten, Rundrouten um Stadtteile sowie Verbindungen zwischen Stadtteilen. Die Ortsbeiräte und der VHC seien in die Wegeführung eingebunden. Laut Spamer soll der Plan im Herbst sowohl als Karte als auch digital verfügbar sein. (red)

Unser Vorsitzender und Wegewart des VHC Zweigverein Büdingen Dr. Thomas Dittrich bringt sich hier aktiv ein. In der Vergangenheit hat er bereits für Dorfzeitungen Wanderempfehlungen erstellt und Ortsvorsteher bei ihren Überlegungen unterstützt.

Wir freuen uns, das wir uns beteiligen dürfen und so die Tradition als Wanderverein in der Region einbringen können.

https://vhc-gesamtverein.de/

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Genießen Sie Wanderungen im Vogelsberg

Hallo liebe Besucher! Schön, dass Sie hier sind.

Wandern im Vogelsberg

“Gäbe es den VHC noch nicht, er müsste gegründet werden!”

Lassen Sie sich ruhig ein wenig Zeit beim Stöbern. Es wird sich sicher lohnen. Der Vogelsberger Höhen-Club kümmert sich um Wanderwege und die Beschilderung. Unser Ziel ist es, Menschen für den Vogelsberg und für das Wandern im Vogelsberg zu begeistern.

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VHC Wege

Wir haben die letzten Wochen dazu genutzt die Markierung der VHC Wege in der Region Büdingen zu überprüfen und zu ergänzen. Dieses Jahr haben wir insgesamt über 100 KM Wanderwege überprüft und neu markiert. So auch den Büdinger Y-Weg. Die Arbeit werden wir in den nächsten Wochen fortsetzen. Insgesamt betreuen wir über 200 KM Wanderwege des VHC.

Unter den Wandertipps auf unserer Homepage ist die Gesamtübersicht der Wanderwege des VHC zu finden. Durch unsere Region führen zum Beispiel der Vulkansteig, der Fürstenweg, die Reffenstraße, der Barbarossaweg (auch Hessenweg 2), der Stolberg-Ysenburg Weg und der Ohm-Kinzig Weg neben zahlreichen regionalen Routen.

Die Routenführungen sind auch im Netz mit Navigation zu finden:

https://www.ich-geh-wandern.de/vogelsberger-h%C3%B6hen-club

Gemeinsame öffentliche Wanderungen werden wir trotz der guten Entwicklung der Coronaerkrankungen erst im Herbst anbieten. Die Wanderwege der VHC mit den neuen Markierungen sind ein gutes Angebot für individuelle Wanderungen mit Freunden oder in der Familie.

Wir wünschen allen gute Wanderungen, Gesundheit und tolle Eindrücke in unserer Vulkanregion!

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Barbarossaweg von Gelnhausen nach Büdingen

Wanderempfehlung, die mit einer Zugfahrt gut abgerundet werden kann

Ein Tagesausflug mit Natur und Geschichte, für den man 6-8 Stunden einplanen sollte.

Der Barbarossaweg ist ein Wanderweg des VHC von Gelnhausen zum Hoherodskopf und verbindet auf 50 Km Natureindrücke mit Herausforderungen an die Kondition. Der Hessenweg 2 nutzt die Streckenführung des Barbarossaweges des VHC (Markierung grünes Kreuz).

Öffentliche Verkehrsmittel: Am Bahnhof in Gelnhausen findet man die ersten Wegmarkierungen. Hier kann man im Parkhaus auch gut und günstig parken. In Büdingen geht man vom Jerusalemer Tor durch die Vorstadt zum Bahnhof. Fahrplan: RMV – Verbindung alle 60 Minuten zur halben Stunde, Fahrzeit 16 Minuten – Stand Mai 2021

Zwischen den beiden Mittelalterstädten Gelnhausen und Büdingen geht es über Gettenbach, Hain-Gründau und den Thiergartenweiher durch ursprüngliche Natur. Die Wandernden werden mit tollen Eindrücken und schönen Plätzen für die Brotzeit / Rast belohnt.

Tipps: Auf dem Weg aus Gelnhausen sollte man am Stadttor rechts den Stadtgarten mit seinen tollen Aussichten über das Kinzigtal besuchen. Unterwegs eröffnen sich immer wieder Fernsichten, die zum „Träumen“ einladen (Fernglas nicht vergessen). Zum Abschluss sollte man ein Eis in den Eisdielen in Büdingen nach einem Rundgang durch die Altstadt geniesen!

Durch die Zugverbindung Büdingen – Gelnhausen kann die Wanderung über 18 km und 430 Höhenmeter gut abgerundet werden.

Karte mit Wegbeschreibung:

https://www.ich-geh-wandern.de/der-barbarossaweg

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Tag des Wanderns am 14. Mai

Der Tag des Wanderns ist wie im letzten Jahr noch von den Auswirkungen der Pandemie gekennzeichnet. Wir wollen aber auch dieses Jahr die Freude am Wandern fördern. Hierzu haben wir drei beliebte Wanderwege um Büdingen wiederbelebt und neu markiert.

Die vollständige Pressemitteilung mit den konkreten Beschreibungen finden sich hier:

Die drei Touren gehen über 22, 16 oder 9 KM und sind als Rundwanderwege angelegt.

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Wanderempfehlung in den Frühling: Niddatour bei Staden mit der Auenlandschaft Nachtweid

Unsere Wanderfreundinnen haben auf dieser Wanderungen Bilder geschossen. Ein Weg für die Sinne! Danke für die tollen Aufnahmen!

Wanderbeschreibung: https://www.komoot.de/smarttour/583644

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Neues Angebot am Wilden Stein Büdingen

Dem „Paten“ des Biotops Wilder Stein in Büdingen, Lothar Keil, ist ein neues Kunststück gelungen. Nachdem der Wilde Stein in den letzten Jahren geputzt und beleuchtet wiederbelebt wurde kann nun selbst bei Nebel die Aussicht genossen werden.

Die neue Brücke zur Aussichtsplattform eröffnet neue Aussichten auf Büdingen vom Wilden Stein.

Hier die ersten Bilder der neuen Schautafeln:

https://www.buedingen.info/entdecken-erleben/Freizeit-und-Naturerlebnisse/Geotop-Wilder-Stein/

Hier geht es zum Inhalt der Panoramatafel im Internet mit Ergänzungen zu den Bildpunkten: https://www.buedingen.info/entdecken-erleben/Freizeit-und-Naturerlebnisse/Geotop-Wilder-Stein/index.php?La=1&object=tx,3256.322.1&kat=&kuo=2&sub=0

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Panoramaweg Glauberg

Auf der Suche nach neuen Wanderwegen mit interessanten Aussichten sind wir auf den Panoramaweg bei Glauberg gestoßen. Für die 11,5 km brauchte es ca 3-5 Stunden – je nach Genusspausen oder Ruhe zur Würdigung der tollen Aus- und Einsichten.

Unsere Vereinskolleginnen Anneliese, Hanne, Monika und Edeltraud haben für uns Bilder gemacht.

Schuhe schnappen und losmarschieren, es lohnt sich!

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Wanderempfehlung in das Frühjahr

Rundwanderung Lorbach – Herrnhaag – Hardeck – Lorbach

Strecke 7,5 Km, An- und Abstieg 180 Meter, Dauer: 2,5 bis 4 Stunden nach Aufenthalt Herrnhaag und Hardeck

Kommen Sie mit auf eine Frühlingswanderung zur Hardeck! Wir verlassen Lorbach durch die Straße „Zum Sportplatz“ (hier bestehen auch Parkmöglichkeiten) und biegen bei den Weihern nach Süden hinauf zum Herrnhaag ab. Dort folgen wir der Pappelallee nach Westen (Markierungen „rot-weißes Band“ und „zwei weiße Streifen“) in den Wald. Wir gehen stetig leicht bergan und erreichen nach knapp 2 km das Calbacher Kreuz.  Hier zweigt erst die Markierung „rot-weißes Band nach links in Richtung Grauer Stein von unserem Weg ab, wenig später biegen wir nach rechts auf die Markierung „weißer Punkt“ ab, während die Markierung „zwei weiße Streifen“ hinunter nach Calbach führt. Wir folgen dem „weißen Punkt“ auf dem Bergrücken in nördlicher Richtung und queren dabei zwei Wege, die von Calbach herauf und nach Lorbach hinunter gehen. Bald kommen wir an einen Schlagbaum, dann an eine Bank. Hier folgen wir dem Abzweig nach rechts bergan, wobei uns das Schild „Hardeck“ neben einem mächtigen Basaltfindling den Weg weist. Nicht lange und ein Waldweg zweigt geradeaus vom Schotterweg ab. Er ist mit dem „weißen Andreaskreuz“ markiert und führt auf die Spitze der Hardeck mit der Burgruine.

Auf dem Rückweg folgen wir dem Schotterweg mit der Markierung „weißes Andreaskreuz“ weiter bergab, biegen erst rechts, dann links, dann wieder rechts ab und kommen an den Waldrand. Wir biegen nach rechts vom „weißen Andreaskreuz“ ab, kommen an die Jagdhütte von Werner Bonifer und folgen kurz darauf dem Teerweg nach links ins Tal zurück zum Sportplatz.

                                       Thomas Dittrich

Kartengrundlage: TK50, Blatt L 5718/20, HLBG. 1 cm entspricht 500 m

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